Die Region Gantrisch macht vorwärts!

Region · Waldarena, Naturpark, Bauchtanz, Biathlon, Klettersteig, Zusammenarbeit, Bildungs-Anlass, Fahrplanwechsel, …

«Waldarena Gantrisch»: Erlebnis, Bildung, Abenteuer
tm. Arbeitseinsätze in regionalen Wäldern gibt es immer wieder. Nun will die Holzkammer Gantrisch solche Angebote unter dem Namen «Wald arena Gantrisch» noch besser vermarkten. Die Region Gantrisch soll zu den ersten drei Naturerlebnis-Anbietern der Schweiz gehören. Mit der Waldarena Gantrisch soll das Verständnis und die Achtung für die Umwelt bei den Besuchern gefördert werden. Zielgruppen der Waldarena Gantrisch sind Schulklassen, Firmen, Vereine, Familien und Seniorengruppen. Die möglichen Angebotsformen sind sehr vielseitig: Natur- /Walderlebnistage, Arbeitseinsätze, Teambuilding, Exkursionen/Fortbildungen, usw. Neben selber entwickelten Angeboten können auch externe Anbieter unter der Waldarena Gantrisch auftreten. Sie müssen dazu gewisse Kriterien erfüllen.

Hinter der Waldarena Gantrisch steht der Förderverein Region Gantrisch. Die Waldarena Gantrisch soll direkt aus den Angebots-Einnahmen finanziert werden. Die Erstkosten für die Lancierung und Marketing sollen durch Fundraising- und Sponsoringgelder abgedeckt werden. •
Kontakt: Rof Lüscher, T 031 808 11 22

Neu gegründete «IG Gantrisch»
tm. Mitte Oktober trafen sich Sympathisanten einer neu gegründeten «IG Gantrisch » auf der Wasserscheide zu einer Kundgebung. Auslöser war der Entscheid des Berner Regierungsrats, in der Unteren Gantrischhütte ein Minimalzentrum für Asylsuchende einzurichten. Hinter der IG Gantrisch stehen Gurnigelbad- Hotelier Daniel Quarti und Schwefelberg-Bad-Hotelier Andreas Meier sowie weitere Vertreter v. a. aus dem Tourismus. Der Vorstand des Fördervereins Region Gantrisch steht hinter dem Anliegen der IG Gantrisch. •
Daniel Quarti, Gurnigelbad, 3099 Rüti,
T 031 809 00 77, gurnigelbad@bluewin.ch

Label «Regionaler Naturpark»: Unterstützung vom Verein Region Bern.
tm. Der Förderverein Region Gantrisch engagiert sich dafür, dass die Region Gantrisch einer der nationalen «Regionalen Naturparks» wird. Ein Regionaler Naturpark ist mindestens 100 km2 gross. Kultur, Natur und Landschaft sollen darin gestärkt und gefördert werden. Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe sowie die allgemeine Lebensqualität sollen gestärkt werden.

Auch der Verein Region Bern VRB steht hinter dem Vorhaben des Regionalen Naturparks Gantrisch. Er hat in einem Brief an die Berner Wirtschaft beco – dort wurde im Juli 2005 eine erste kantonale Eingabe gemacht – bekräftigt, dass ein Regionaler Naturpark Gantrisch auch für die Wirtschaftsregion Bern von grosser Bedeutung sei. Für den VRB sind die zahlreich vorhandenen intakten Landschaften der Region Gantrisch eine ideale Ergänzung zur Region Bern. «Gemeinsam entsteht ein umfassendes Angebot», so der VRB. Gemäss Nationalrat Rudolf Joder (Belp) hat die vorberatende Kommission dem Vorschlag klar zugestimmt, dass das Einrichten solcher Parks eine zwingende Verpflichtung für zen Bund wird. «Das ist ja schon mal ein positiver Beitrag zur Regionalpolitik», so Joder.

«Das Geschäft wird in der Dezember- Session behandelt. Ich rechne damit, dass es durchkommt.» Danach fange die Lobby-Arbeit erst richtig an. Die Gantrischpost wird in der Februar-Ausgabe mehr darüber berichten. •

Weiterbildung: Von Bauchtanz über Strohsterne bis zu Kindermassage
tm. Der Regionsverband Schwarzwasser hat auch dieses Jahr wieder Weiterbildungsangebote im Schwarzenburgerland in einer Broschüre zusammengestellt. Diese ist erhältlich beim Regionsverband Schwarzwasser, Dorfplatz 22 in Schwarzenburg oder im Internet. Auch im Gürbetal gibt es Kurse und Anlässe. Es ist vorgesehen, diese ab nächstem Winterhalbjahr ebenfalls in dieses gemeinsame Verzeichnis aufzunehmen. Anbieter melden sich bei Walter Lüthi, Dorfplatz 22,
3150 Schwarzenburg, T 031 731 09 53, info@schwarzwasser.ch, www.schwarzwasser.ch/Weiterbildung

Biathlon · Europacup 2006 ist gesichert – was kommt danach?
tm. «Ab 30.September 2006 muss eine neue Schiessanlage stehen, falls wir den Biathlon 2008 und danach weitere durchführen wollen», so Hans-Rudolf Segessenmann vom Nordischen Skiklub Gantrisch. 30 anstatt 24 Scheiben, kein Gefälle mehr auf der Anlage – dies die hauptsächlichen Vorgaben. Es gibt nun viel zu tun: Überbauungsordnung erarbeiten, dies dann «durchbringen», Finanzierung sichern. Wunsch ist, im 2009 sogar die EM durchführen zu können. Mitbewerber für internationale Biathlon-Anlässe in der Schweiz sind das Goms und die Lenzerheide. Biathlon in der Region Gantrisch bringt nachweisbar sehr konkrete Wertschöpfung und bezüglich Marketing einen steigenden Bekanntheitsgrad. •
www.biathlon-gurnigel.ch

Klettersteig Gantrisch: Ab 2006?
tm. Eine weitere konkrete Massnahme des Projekts «Wald Landschaft Gantrisch» ist momentan in Planung: Der Klettersteig Gantrisch. Ein Klettersteig ist eine mit Stahlseilen und evtl. Leitern gesicherte Kletterroute, die auch für sportliche Laien machbar ist. Ein Klettersteig Gantrisch macht die Region Gantrisch noch attraktiver. Von einem Klettersteig profi tieren z. B. Gastro- und Unterkunftsbetriebe. Allgemein trägt ein solches Angebot auch zur Image-Steigerung der Region Gantrisch bei. Haupt-Initiant Ruedi Horber aus Niederscherli hat schon mehrere Geländebegehungen und eine Abseil-Aktion an der vorgesehenen Route organisiert. «Die künstlichen Eingriff e in die Wand sind minim und aus der Ferne nicht sichtbar », steht in der Projektskizze. Vertreter des kantonalen Jagdinspektorats sowie das Regierungsstatthalteramt stehen dem Projekt sehr positiv gegenüber. Ein Knackpunkt ist noch die Finanzierung. Die Initianten hoff en, durch Sponsoring genügend Mittel für den Bau und die Lancierung zu erhalten. Eröff net wird der Klettersteig Gantrisch – sofern alles nach Plan läuft – im Sommer 2006. •
Kontakt: Ruedi Horber, T 031 849 19 74,
r.horber@sgv-usam.ch

Gürbetal und Schwarzenburgerland rücken näher
tm. «Es wird immer wichtiger, in etwas grösseren Räumen zu denken und auch zu handeln», steht im Jahresbericht des Regionsverbandes Schwarzwasser.
Es seien ähnliche Strukturen, ähnliche Probleme, welche sowohl das Gürbetal wie auch das Schwarzenburgerland bewegten. Dies sehen beide Regions-Organisationen, der Regionsverband Schwarzwasser und der Planungsverein Region Gürbetal, gleich. Sie haben sich seit Mai 2004 schon mehrere Male zu gemeinsamen Vorstandssitzungen getroff en. Das Echo ist beidseits positiv, man will diesen Weg der Zusammenarbeit weiterverfolgen. •

Bildungsthemen: Vernetzung,
Adressliste, Info-Anlass

tm. Im Rahmen des Projekts Wald Landschaft Gantrisch engagiert sich auch eine «Gruppe Bildung», welche regionale Bildungsfragen bearbeitet. In jüngster Zeit hat man eine Adressliste aller Betriebe des Amtes Schwarzenburg zusammengetragen. Es sollen nun auch die Betriebe im Amt Seftigen dazukommen. Erste «Bilungsvernetzungen » geschehen mit Jugendarbeitern, Sozialdiensten und Behörden. Permanent engagiert sich die Gruppe dafür, dass die BIZ-Dienste (Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen) in der Region sichergestellt bleiben. Am 10. November organisiert das BIZ Schwarzenburg gemeinsam mit der AG Bildung der Wirtschafts-Vision Gantrisch einen Info-Anlass für Lehrkräfte und Ausbildner. Th ema: «Was sagen all die Zeugnisse und Tests, mit denen sich Jugendliche bewerben?»: Donnerstag, 10. November 2005, 17 bis zirka 19 Uhr, Pöschensaal, Schwarzenburg. Mit Apero gestiftet von der Wirtschafts-Vision Gantrisch. •
Kontakt: Iris Casalini und Th omas Peter,
AG Bildung Wirtschafts-Vision Gantrisch,
i riscasalini@gmx.ch

Fahrplanwechsel Dezember 2005:
Nur kleine Änderungen
> Postauto Schwarzenburg-Guggisberg- Schwarzenburg: Einzelne Kurse werden in der Fahrrichtung umgedreht: Zuerst via Milken statt Kalchstätten und umgekehrt. Vorteil: Insgesamt bessere Erschliessung, da die Linie Schwarzenburg– Plaff eien und –Gurnigel ebenfalls zwischen Schwarzenburg und Kalchstätten verkehrt. Bisher folgten die Kurse der Gurnigellinie zum Teil kurz nach den besagten Kursen nach Guggisberg.> Postauto Th urnen–Riggisberg–Gurnigel– Plaff eien–Schwarzenburg: Einzelne Zeiten werden geringfügig angepasst. Vorteil: die Anschlüsse in Riggisberg und Th urnen können stabilisiert werden. Siehe auch Seite 5. •